Eine Handlungsanweisung, die den Zufall herausfordert, ist für die Komposition der Linien verantwortlich.
Mit dem Rücken zum Bild sollte mehrmals ein Lineal über den Kopf nach hinten auf das am Boden liegende Bild geworfen werden und so eine vom Zufall gesetzte Richtung bestimmen. Nach jeder Linie wird eine helle halbtransparente Farbe gleichmässig auf das ursprünglich stark färbige Bild aufgetragen. Die sich kreuzenden und teilweise überdeckenden Markierungen werden langsam heller. Ein malerischer Raum entsteht. Nach einer gewissen vorher festgelegten Anzahl von „Durchgängen“ wird die Produktion beendet.
Die Produktion bezieht sich auf die in der Kulturgeschichte immer wieder üblichen Ortsbestimmungen durch geplante zufällige Entscheidungen, wobei diese als schicksalhaft (Gottgegeben) gedeutet wurden.