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Annemarie Valenta
Never Ending
2013

Kreise, Spiralen und Farbsäulen, die in die Höhe wachsen. Strukturen der flächigen Unregelmäßigkeit. Schmale Farbkörper gliedern die Wand, sind bedeckt mit feinen Farbgespinsten. Flächen. Körper. Grundelemente. Geometrie. Farbübergänge. Das ständig Gleiche in der Wiederholung. Klare Ordnung auf den ersten Blick, Geheimnis auf den zweiten. Wo ist der Anfang, wo könnte das Ende sein. Warum ergeben Einzelteile ein System?

Barbara Höllers Werke operieren – jedes auf seine eigene spezielle Weise – mit dem Verfahren der Reduktion und durchforschen das weitläufige Feld der Möglichkeiten, das sich aus dem bewussten Verzicht auf die Vielfalt der Mittel, Techniken, Farben und Formen ergibt.

Die Konzentration auf die minimalen Veränderungen eines einzigen Elements in einem übergeordneten System entspricht aber den Bedingungen des Wachstums der Natur. Nur die ständige Wiederholung des stetig gleichen Prozesses ermöglicht eine solch langsame Entwicklung, wie es z.B. dem Wachstum entspricht.

gestapelte Farbkreise in grün und orangen Farben
Color Piles, 2012, acrylic color, diameter ~12cm

Barbara Höller wiederholt sich ständig – und beobachtet ihr eigenes Tun. Beispielsweise registriert sie, welche minimalen Veränderungen durch die immer gleiche Tätigkeit entstehen und stellt diese unbedeutenden Unterschiede in den Mittelpunkt ihrer Werke. So erzeugen flatternde Farbränder der Kreise eine haptische Oberfläche der daraus entstehenden Farbsäulen; kringelnde Farblinien werden durch die Schwerkraft der sich setzenden Farbe gebildet und füllen Flächen mit wirbelnden Mustern.

Wandarbeiten und plastischen Arbeiten ergänzen sich meist und schaffen einen Erfahrungsraum, der Neugier wecken soll, sich Fragen nach Endlichkeit und Begrenzung zu stellen. Wann ist ein Prozess beendet – sind es selbst gesteckte Prinzipien, natürliche Abnützungserscheinungen (wie Müdigkeit), abflauendes Interesse, von außen eintretenden Grenzen oder der pure Zufall – ein Werk ist vollendet, das nächste entsteht.